Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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Transit durch Honduras

Nach einer tollen Woche und einem erfolgreichen Videodreh verlassen wir El Tunco und fahren Richtung Grenze nach Honduras. Unser Camp in San Miguel ist diesmal ein Hotelzimmer. Wir finden keine Campingmöglichkeit mit Duschen und Strom und möchten bei fast 40°C nicht ohne Dusche und Ventilator übernachten. Wir sind erneut begeistert von dem nicht vorhandenen Hundeverbot im Hotel.

Am nächsten Morgen starten wir früh denn wir wollen an nur einem Tag über die Grenze nach Honduras, die 150km im Land zurücklegen und nach Nicaragua einreisen. Uns ist klar, dass es ein anstrengender Tag wird.

Beim Anfahren an die Grenze, noch in El Salvador, erwarten uns bereits zahlreiche “Grenzschieber”. Alle laufen sie vors oder neben das Auto und wollen “helfen” bzw uns abzocken. Jan fährt rechts ran, ich steige aus um mich in einem kleinen Häuschen am Straßenrand (mehr ist hier nicht) zu erkundigen wohin ich gehen muss um den Pass ausstempeln zu lassen. Die aufdringlichen Schieber folgen mir und quasseln in einer Tour, ich kann sogar den Mann in dem Häuschen nicht verstehen, so laut reden die Typen auf mich ein. Es fällt mir schwer aber ich ignoriere die Männer und siehe da, nach ein paar weiteren Minuten ist niemand mehr da. Doch. Einer! Er sei aus Honduras und könnte wirklich helfen, die Anderen hätten ja keine Ahnung!, erklärt er mir. Na schön. Dann hilf mal, denke ich mir und versuche freundlich zu sein. Nachdem der Pass ausgestempelt ist und auch die Auto-Import-Papiere gecancelt, fahren wir – mit Grenzschieber – nach Honduras.

Die gesamte Geschichte von Honduras erspare ich euch. Nur ganz kurz: Wir verbringen vier Stunden an der Grenze. Wir wissen nicht warum alles so unendlich lange dauert denn es ist niemand vor uns, sowohl nicht am Einreise Schalter als auch beim Zoll. Unsere Laune sinkt von Stunde zu Stunde. Es ist unerträglich heiß und wir parken in der Knallsonne. Die Grenze ist super chaotisch, niemand weiß wohin man gehen muss, niemand tut etwas und alles dauert ewig. Dora musste zum “Grenz-Tierarzt” welcher ihr ins Maul und in die Ohren geschaut hat – und sie daraufhin für gesund erklärte. Aha! Diese Aktion dauerte gute 45 Minuten und kostete knapp 20 Euro.

Unser “Helfer” erzählt uns zum Schluss noch ein Ammenmärchen von wegen “Ich habe mich für euch eingesetzt und euer Auto muss nicht desinfiziert werden”. Interessante Story, denn KEIN Auto wurde desinfiziert. Für seinen grandiosen Einsatz verlangt er sage und schreibe 60,- USD!
Wir können es nicht glauben und erklären ihm, dass wir seine Hilfe zwar zu schätzen wissen und ihm dafür gerne 10,- USD geben – aber mehr nicht. Er bleibt stur und verlangt seine 60,- USD.

Er möchte, weshalb auch immer, dass wir vom Gebäude weg fahren und ihm 500m weiter das Geld geben.
Wir verstehen zwar nicht warum, fahren aber hinter ihm her. Er hält an und fragt erneut nach dem Geld. Wir erklären erneut, dass er 10,- USD haben kann, mehr nicht. Zufälligerweise steht neben uns die Polizei. Ich steige aus und möchte erklären, dass wir abgezockt werden aber die Polizisten interessieren sich überhaupt nicht für mich. Sie schauen mich nicht einmal an als ich auf sie zulaufe. “Tolles Land. Tolle Leute!”, denke ich und spreche den Polizisten trotzdem an. Nach ein paar Minuten ruft mich Jan da unser “Helfer” nun mit den 10 USD einverstanden ist.

Wir verstehen bis heute nicht was diese Aktion und die Warterei sollte aber wir wissen, dass Honduras unser schlimmster und anstrengendster Grenzübertritt war und hoffentlich sein wird. Es ist nicht fair wegen dieser Aktion zu behaupten, dass uns Honduras nicht gefällt, aber das Land hat es nun ein weniger schwerer bei uns zu punkten. Dazu wird es aber auch keine Gelegenheit geben denn wir wollen direkt nach Nicaragua einreisen .

Immerhin sind die Straßen sehr gut und wir kommen schnell zur Grenze Honduras/ Nicaragua.
Auch dort haben wir eine schlechte Erfahrung mit einem Grenzpolizisten auf der Honduras Seite. Ich sage es ungern aber dieser Typ war ein “Arxxx”. Er schaute sich das gesamte Auto an. Jede Kiste, jede Schublade, alles. Nicht, dass uns das stört aber was interessiert ihn das bei der AUSREISE? Er verlangt die Papiere: Führerschein, Auto Papiere, Pass. Wir händigen ihm Kopien aus – wie immer an den Grenzen. Er ist skeptisch und fragt nach dem Original was wir erst nach mehrmaligem Fragen verstanden haben. (bisher mussten wir an keiner Grenze unsere Originale zeigen) Er macht einen auf Obermacker und steckt die Papiere ein. Er erklärt, dass man einem Grenzpolizisten keine Kopien aushändigt und fragt unverschämt ob man das in unserem Land so macht. Ich antworte “JA. Man zeigt immer die Kopien, die Originale sind zu Hause!”. Einfach so, verschwindet er mit den Papieren – keine Ahnung wohin.
Nach 10 Minuten taucht er wieder auf. Jan ist schon auf 180 und bittet mich ihn zu fragen ob er Geld möchte, während er im Auto wartet. Auf meine Frage hin ist der Polizist verwirrt und gibt mir sofort die Papiere zurück und lässt uns fahren. Wie gesagt: Ein Obermacker.

Nun zur Einreise in Nicaragua. Es ist bereits 17:30 Uhr und wir werden nervös denn in 30 Minuten geht die Sonne unter. Zum Glück ist in Nicaragua nicht viel los. Alles verläuft easy, wir verlassen nach ca. 45 Minuten die Grenze und fahren die erstbeste Campingmöglichkeit an.

WAS EIN TAG!

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Knappe Bikinis und muskulöse Körper

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Happy without surfing

Unsere Reise bringt uns, innerhalb von wenigen Stunden, vom Vulkan ans Meer in “El Tunco”. Ein kleiner Ort der von Touristen überlaufen ist. Aber nicht weil er so wunderschön ist, sondern weil sich die Wellen hier perfekt zum Surfen eignen. Wir sind zwar keine Surfer aber dennoch ist der Strand toll. Es ist nicht der super Strand zum Schwimmen aber zum Abkühlen ist es prima.

Am Morgen und gegen Abend wimmelt es von Surfern, Einer/Eine schicker als der/die Andere. Es macht Spaß, sich das Schauspiel vom Strand aus anzusehen.
Wir campen nicht direkt in “El Tunco” sondern ein weniger außerhalb, “El Tunco” ist für unseren Geschmack zu voll und am Wochenende zu laut denn überall ist Party angesagt.

Die vielen Hotels bringen uns aber direkt auf die Idee, erneut ein Promotion Video zu drehen. Wir klappern nahezu alle Hotels ab und eine Stunde später ist ein Deal klar. Wir werden dem KAYU Resort ein kleines aber feines Promotion Video drehen. Was dabei entstanden ist, seht ihr hier:

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Dora besteigt ihren ersten Vulkan

Dora-Santa-Ana

We made it to the top of Santa Ana

Wir fahren zum “Parque Natural Cerro Verde” auf 2.000 Metern Höhe. Uns erwartet angenehme, kühle Luft und ein großer Parkplatz zum campen. Zusammen mit Dora und einer Reisegruppe besteige ich den Vulkan Santa Ana, während Jan mit einer Erkältung im Bett bleibt. Der Hike wird immer mit zwei Polizisten der Touristen Polizei begleitet, somit ist absolute Sicherheit gewährleistet. Die Wanderung dauert insgesamt vier Stunden und ist (ohne die letzen Treppenstufen zurück zum Camp) eine sehr schöne Tour. Dora übt sich in Trittsicherheit und meistert den gesamten Trail einwandfrei. Sie war nach dem Trip allerdings Hundemüde – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie durfte im gesamten Park ohne Leine herumlaufen, es gibt kein Hundeverbot! Top!

 

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El Salvador wir kommen!

Dora takes over the landcruiser

Dora takes over the landcruiser

Wir verlassen Monterrico. Nach unserer langen Zeit in Guatemala steht nun der Grenzübertritt nach El Salvador an. Unsere ersten km zurück nach Antigua legen wir nicht auf dem Landweg, sondern auf dem Wasser zurück. Eine spannende Bootsfahrt steht bevor. Die Bilder zeigen warum. Nicht nur, habe ich Bedenken dass wir möglicherweise sinken, nein, ich halte bei Gegenverkehr auch immer die Luft an denn unser Kapitän ist nicht unbedingt ein Meister im Lenken und steuert direkt auf die entgegenkommenden Boote zu. Wir haben es aber, nach 20 Minuten, trockenen Fußes an Land geschafft.

An der Grenze erwarten uns schon aufdringliche “Helfer” auf der guatemaltekischen Seite. Während Jan im Auto wartet, kümmere ich mich um die Ausreise und den Papierkram. Alles verläuft reibungslos und ist innerhalb von 20 Minuten erledigt.

Sticker number 7 for El Salvador

Sticker number 7 for El Salvador

Nun zur Einreise in El Salvador. Es ist nicht viel los aber dennoch dauert alles länger als uns lieb ist. Für zentralamerikanische Verhältnisse kommen wir aber auch hier gut voran. Nach ca. 2 Stunden haben wir neue Passstempel und neue Importpapiere für Auto und Anhänger. Die Einreise mit Dora war kein Problem. Wir zeigen dem Beamten lediglich den Impfausweis und den Hund und dürften weiter. Zu zahlen war nichts.

Unser erstes Ziel in El Salvador ist ein natürliches Thermalbad “Termales Santa Teresa”. Die Anlage ist sehr schön angelegt und bietet viele Pools zum Schwimmen oder Relaxen. Die Temperaturen der Becken variieren zwischen “zu heiß” und schön kalt.
Die Idee, auch hier ein Video zu drehen kam uns direkt in den Sinn. Der Manager musste nicht lange überlegen und war von der Idee begeistert, vor allem die Aufnahmen der Drone reizen ihn sehr. So kam es, dass wir eine Woche hier verbringen durften und dieses Video aufgenommen haben.