Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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Bunte Häuser, Ruinen, Polizei und viele Cafes – La Antigua

"Guck da."

“Guck da.”

Wir erreichen nach einer erneuten langen Fahrt, Antigua. Die Stadt gefällt uns gut und wir bleiben erstmal einige Tage hier. Leider gibt es keinen Campingplatz aber wir dürfen auf dem Gelände der Touristenpolizei parken. Nicht schön, aber kostenlos. Immerhin! Und außerdem super zentral. Zu Fuß ist man in weniger als 5 Minuten im Zentrum.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kaffee-Tour in Coban

Coban ist ein bekanntes Kaffeeanbaugebiet, deshalb besuchen wir einer Cafe Farm. Wir steuern Finca “Cafe Chicoj” an. Unsere digitale Straßenkarte auf dem Handy lässt schon vermuten, das wir ein wenig suchen müssen, um den Weg zu finden. In der Tat folgen bald einige nervenaufreibenden Rückwärtsfahren mit Anhänger auf schlammigen Straßen. Wir fahren zurück ins Stadtzentrum und parken den  Anhänger auf einem bewachten Parkplatz eines Einkaufscenters. Eine gute Entscheidung, denn trotz mehrfachen Fragens nach dem Straßenzustand (“Sí, sí! Road is good!”), ist die Straße alles andere als gut. Irgendwie gibt man nie auf so etwas zu fragen. Ich denke das Wort “schlecht” gibt es in einigen Landessprachen nicht – zumindest nicht in Bezug auf den Straßenzustand.

Rote (reife) Kaffekirschen

Rote (reife) Kaffekirschen

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Von Tikal nach Coban

Ahja, die Fähre. Sieht ein wenig fragwürdig aus.

Ahja, die Fähre. Sieht ein wenig beängstigend aus.

Von Tikal fahren wir Richtung Coban. Ob wir die Großstadt noch am gleichen Tag erreichen ist fraglich, denn der Weg ist lange und die Straßenverhältnisse unbekannt. Wir nehmen Lucia mit bis nach Santa Elena, von dort nimmt sie ein Großraum-Taxi nach Coban und wir fahren alleine weiter. Eine spannende Fährfahrt wartet auf uns, so wie viele kurvige Straßen. Nach ca. sechs Stunden sind wir noch immer nicht am Ziel und entscheiden uns, bei den “Grutas Candelaria” zu übernachten, statt in der Dunkelheit weiter zu fahren. Ein großes Schild an der Hauptstraße verweist auf ein Campingplatz in 900Metern. “Supi! Da fahren wir hin!”, sage ich ohne zu überlegen. Jan biegt links ab und nach 100 Metern wird die unbefestigte Straße schmaler und schmaler, steiler und steiler, kurviger und kurviger. Ein “Alptraum” mit Anhänger, aber Jan schafft es, zwar schweißgebadet, aber heile, unten bei den Höhlen anzukommen.

Leider regnet es die ganze Nacht und auch am nächsten Morgen, aber wir schauen uns dennoch eine der grösseren Höhlen an.

Nun steht die Fahrt nach oben an. Hoffen wir, dass alles gut geht… und siehe da, es war gar nicht so schlimm wie wir dachten. Der Toyota gibt alles und wir erreichen die Hauptstraße ohne Schwierigkeiten. Weiter geht’s nach Coban wo Lucia bereits wartet. Unser Campingplatz hier ist zwar in der Stadt, aber davon merkt man nichts. Es ist ein sehr schön angelegter Park, “Parque Victoria” mit Rasenfläche, Toilette und Dusche. Zu Fuß erreichen wir nach 15 Minuten den lokalen Markt und kaufen für wenige Euro unsere gesamte Wochenration an Obst und Gemüse.

 

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Die Ruinen von Tikal

100 Stufen und heiß war's!

100 Stufen und heiß war’s!

Wir haben Belize bereits verlassen und befinden uns ca. 2h von der Grenze entfernt vor den Toren einer der am besten erforschten und eines der bedeutendsten Maya-Stätten: Tikal. Zwar sind wir keine leidenschaftlichen Besucher antiker Stätten, dennoch beeindrucken und erschrecken uns die bombastischen Bauten gleichermaßen. Beindruckend natürlich wegen der Größe und erschreckend die Vorstellung wie viele Menschen dafür (vermutlich unfreiwillig) schuften und wohl auch sterben mussten. Schließlich gab es im 5. Jahrhundert weder Presslufthammer, noch Förderbänder – ja eigentlich nichts, was nicht aus Menschenkraft (oder allenfalls mit Hilfe eines Ochsen) bewegt wurde. Im Zentrum der Tempelanlage stehen die höchsten Stufentempel mit 40m und 47m Höhe. Tikal ist aber weit größer – wer alles sehen will braucht länger als nur einen Tag, um die verwinkelten Junglepfade die von Ruine zu Ruine führen, abzulaufen.