Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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Halifax, Kanada

Haus im Public Garten

Haus im Public Garten

Wenn ich darüber nachdenke, dass dies kein zwei-wöchiger Urlaub ist und wir bald täglich was Neues erleben, neue Leute kennen lernen, an ungewöhnlichen Plätzen übernachten und ich nicht arbeiten muss dann überkommt mich ein sehr gutes, irgendwie ein irreales Gefühl.

Es ist nun wirklich so, wir sind auf der Reise und ich bin Teil des Abenteuers. Wahnsinn! Es ist immer noch unglaublich aber wahr.

Der Toyota soll planmäßig in einer Woche in Halifax ankommen, demnach eilen wir nicht von einer Sehenswürdigkeit zur Nächsten, sondern gehen alles langsam und vor allem stressfrei an. Stress hatten wir in den letzen Wochen vor unserer Abreise genug. Außerdem genießen wir noch den Luxus von Badezimmer und Küche 🙂

Unser erster Spaziergang durch Halifax führt uns direkt zu den ersten Sehenswürdigkeiten.

Public Garden in Halifax

Public Garden in Halifax

An der Festung in Halifax

An der Festung in Halifax

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Kirche in Halifax

Der Hafen ist sehr schön angelegt, es gibt ein paar kleine Restaurants und Buden die Pommes oder Hotdogs verkaufen. Die Sommersaison hat leider noch nicht angefangen, daher ist kaum was los und alles wirkt ein wenig trist.

Mona

Ein Kunstprojekt am Hafen

Ein Kunstprojekt am Hafen

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Die Häuser in den Wohngegenden, sind wegen der bunten Farbe und Holzlatten-Bauweise, irgendwie niedlich. Wir selbst wohnen in einem großen pinken Haus, sehr zentrumsnah und dennoch ruhig.

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Nicht unbedingt ein sicherer Platz zum Sonnen

Nicht unbedingt ein sicherer Platz zum Sonnen

Wir haben Glück mit dem Wetter, es ist sonnig und warm. Am Hafen pustet uns der Wind allerdings kräftig um die Ohren.
Wir sind also gut eingepackt: Mit langer Hose, festen Schuhen, Pulli, Mütze und Regenjacke. Mit dem Outfit unterscheiden wir uns ganz klar von den Einheimischen, die mit Hot-Pants oder kurzer Hose, T-Shirt und Flip Flops unterwegs sind. Ich friere allein schon beim Anblick.

Amy und Nick geben uns den Tipp am Samstag auf den Markt zu gehen.
„Markt ist immer gut und außerdem können wir dort sicher günstiger frisches Obst und Gemüse kaufen“, denken wir uns.
Deswegen stehen wir am Samstag extra früh auf. In der Küche treffen wir Nick, der gerade ein Toast in die Pfanne wirft.
“Was macht der denn da? Die haben doch einen Toaster?!“, denke ich mir.

Jan schmeckt's

Jan schmeckt’s

Nick scheint an meinem Gesichtsausdruck erkannt zu haben, dass ich irritiert bin und erklärt, dass er sich einen French Toast macht und fragt ob wir auch einen haben wollen.
Jan sagt nicht nein und folgt Nicks Anleitung: Ei, Milch und Zimt vermischen, den Toast reinlegen, von allen Seiten vollsaugen lassen und ab in die Pfanne.
„At the end, you need to add Maple Syrup on top, that‘s the best thing about it!“ erklärt Nick lachend.
Es schmeckt nicht schlecht, ein bisschen nach rohem Kuchenteig mit Zimt aber so wirklich begeistert bin zumindest ich davon noch nicht.

Auf dem Markt gibt es unzählig viele Essens-Angebote. Neben Muffins, Kuchen, Cookies, Waffeln und Cupcakes, gibt es auch chinesische, indische und afrikanische Köstlichkeiten.

Hätten wir das gewusst, hätten wir viel lieber hier was Leckres genascht, statt vorab gefrühstückt. Schade.
Eine Weile später können wir all den Leckereien und Düften nicht widerstehen. Mich lacht ein Stand mit hausgemachtem Kuchen an. Ich frage die “Cake Lady” was das für ein Kuchen sei und sie antwortet auf deutsch: “Das ist ein Apfelkuchen, dies ein Mohrrübenkuchen und das hier eine Käsesahne-Torte. Schmecken wie aus Deutschland.”
Was ein Zufall, kaum sind wir ein paar Tage aus Deutschland raus und mich lacht deutscher Kuchen an. Der stolze Preis von 5 Dollar pro Stück macht ihn dann weniger attraktiv und wir gehen wehmütig davon.
Neben den vielen Essens Angeboten gibt es viele handgemachte Dinge, wie z.B. Mützen, Schals, Deko-Artikel, Schmuck und selbst gemachte Marmelade, Schokolade und frisch gepresste Säfte.

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Heute Abend wollen wir zusammen mit Amy und Nick kochen, also kaufen wir hier die benötigten Zutaten, sind aber sehr zurückhaltend weil wir Angst haben, dass unser Budget nicht ausreicht. Zusammen mit Amy kochen wir einen leckeren Nudel Auflauf. Nick fühlt sich nach einem gestrigen Partyabend nicht sonderlich gut und bleibt erstmal im Bett.

Trotzdem gesellt er sich zum Essen zu uns und wir haben noch einen schönen Abend mit den Beiden.

Heute ist die Atlantic Concert im Hafen eingelaufen und wir hoffen unser Auto spätestens am Mittwoch abholen zu können. Wir hoffen sehr, dass der Toyota heil ankommt und wir keine Probleme haben.

Sunshine im Park

Sunshine im Park

Kanadisches Postauto

Kanadisches Postauto

Wir kaufen uns Campingstühle

Wir kaufen uns Campingstühle

Wo es geht, schreiben wir Berichte

Wo es geht, schreiben wir Berichte

Meerblick am

Meerblick am “Point Pleasure Parc”

Wäre uns fast auf den Schoss gesprungen

Wäre uns fast auf den Schoss gesprungen

Jan läuft überall Barfuss

Jan läuft überall Barfuss

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Mona fotografiert was das Zeug hält

Glasbläserkunst am Hafen von Halifax

Glasbläserkunst am Hafen von Halifax