Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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Lissy. Ab sofort sind wir zu dritt unterwegs

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Unser Baby! Lissy

Nach einem Tag in Mulegé bleiben wir zwei. Nach zwei Tagen einen weiteren und nach drei Tagen entscheiden wir uns eine ganze Woche zu bleiben. Außerdem entscheiden wir uns FÜR den kleinen Hundi. Warum nicht? Wir haben alle Zeit der Welt, genug Platz und hoffentlich genug Geld falls größere Operationen anstehen sollten. Wir verabreden uns mit Ellen bei ihr zu Hause und entscheiden uns ganz schnell für die kleine, schwarz, braun, weiße Göre. Alle anderen habe eher ein getigertes Fell.

Ellen ist super lieb. Sie gibt uns eine kleine Box, ein Hippie Hundehalsband und Tropfen zum Ohren sauber machen – das alles ist kostenlos. Für den Welpen selbst haben wir auch nicht zahlen müssen. Ellen ist happy, dass eins der Kleinen jetzt ein neues zu Hause hat.
Wir verbringen fast den ganzen Tag bei ihr und fahren danach mit Lissy, der Name kam ganz spontan als ich die Kleine gesehen habe, davon. Es ist ein komisches Gefühl sie von ihrer Mama und den Geschwistern zu trennen aber immerhin wissen wir, dass wir ihr ein gutes Leben bieten können. Auf der Fahrt zurück zum Campingplatz weint sie erstaunlicherweise wenig. Dort angekommen schläft sie lange und bekommt anschließend ihr erstes Bad – was sie gar nicht mag.

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Wir holen die Maus bei Ellen ab.

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Der erste kleine Spaziergang.

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Schlafposition Nummer 1

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Schlafposition Nummer 2

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Schlafposition Nummer 3

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Schlafposition Nummer 4

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Schlafposition Nummer 5

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Leider war sie nicht begeistert gebadet zu werden.

Ab sofort reisen wir zu Dritt. Wir können zwar noch nicht ganz glauben, dass wir nun Hundebesitzer sind, freuen uns aber total! Am nächsten Tag besorgen wir Hundefutter, Spielzeug und erkundigen uns über Impfungen und über die Vorschriften der Einreise nach Deutschland. Das dauert zwar noch eine Weile aber es kann nicht schaden zu wissen was auf uns zu kommen wird.
Ellen besucht uns vor unserer Abreise noch einmal auf dem Campingplatz und hat Zeit mit mir und Lissy zum Tierarzt zu gehen. Leider spricht der Arzt nur spanisch und ich kann mich nicht mit ihm verständigen. Ellen kann zwar spanisch aber trotzdem tut er einfach was er für richtig hält. Er impft Lissy gegen Parvovirose, Hepatitis, Leptospirose, Staupe und Tollwut. Danach gibt er ihr eine Wurmkur. Danach? Ich wundere mich, muss aber aber hinnehmen.
Abgesehen von der seltsamen Vorgehensweise war der Behandlungsraum noch viel seltsamer. Es war nichts weiter als eine kleine Lagerhalle. Überall standen Kisten mit Medikamenten, auf dem Behandlungstisch lagen benutzte, blutige Tücher, Schere, Klammern und Nadeln. Direkt neben dem Tisch lag Mona (Lissys Mama) betäubt auf einem Pappkarton – bereit für die Sterelisation (die Ellen zahlen wird – wie gesagt, sie ist toll!). Grausam! Fünf Minuten länger in dem Raum und mir wäre übel geworden. Lissy hat alles gut weg gesteckt. Nach der Tollwut Impfung hat sie zwar geweint aber nach 1 Minute war alles vergessen. Immerhin musste ich für den “Service” sehr wenig zahlen.

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Kleiner “Hunde-Einkauf”

Wir fahren weiter in den Süden und erreichen “Bahía Concepción”, eine ganz tolle Bucht mit vielen Campspots. Wir sind ein wenig enttäuscht denn es windet sehr stark. Wir suchen einen Platz der durch Berge windgeschützt ist und können leider nicht alle Spots anfahren.

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Lissy macht uns jeden Tag Freude.

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Fast beim Spielen eingeschlafen.

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Camping an einem der tollen Pläzte an der Bahía Concepción

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Super klares Wasser – nur leider ein wenig kalt.

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Traumhafter Abend!