Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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Ruinen, Ruinen, Ruinen

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Ruine Xpujil

Nach der vielen Seen und Flüsse steht nun ein wenig Maya Kultur auf dem Plan: Ruinen anschauen. Der Weg zu unserem Ziel: “Calakmul” ist weit und wir übernachten vor einem Restaurant auf halber Strecke. Der Inhaber ist ein netter, älterer Mann. Er nennt keinen Preis für die Übernachtung sondern er sagt “zahlt was es euch wert ist”. Wir lernen seine Haustiere kennen: Ein Hund ohne Namen zwei Pfaue, mehrere Schweine und “Catalina” eine super niedliche Affen Dame die schon seit 20 Jahren bei ihm lebt.

Leider ist sie an einer kurzen Leine angebunden und hat kaum Auslauf.

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Wenn sie uns den Rücken zudreht…

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…ist es die Aufforderung sie zu streicheln.

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Lecker Frühstück!

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Wahnsinn! Fast wie unsere Hand.

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Wir fahren weiter und finden schon nach weniger Kilometern die erste Ruine: Balamkú. Wir sind früh dran, außer uns ist niemand hier.Vielleicht ist deswegen Lissy erlaubt? Egal, wir freuen uns auf einen Ruinenbesuch zu dritt. Balamkú ist eine eher kleine Ruinenstadt der Maya die durch einen 1990 entdeckten, gut erhaltenen Wandfries berühmt wurde.

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Erst hoch…

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…geschafft!

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Und dann wieder runter.

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Nicht überall sind Pyramiden.

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Das Gebäude mit dem Fries aus modelliertem und bemaltem Stuck…

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…beeindruckend!

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Was auch immer die Zeichen sein sollen.

Weiter geht es zur nächsten Ruine “Calakmul”. Diese war während der klassischen Periode eine mächtige Stadt der Maya und liegt heute 60km abseits der Hauptstraßen. Es dauert 1,5 Stunden bis wir den Eingang erreichen. Dort erfahren wir, wie sollte es anders sein, dass Hunde nicht erlaubt sind. Mist! Diesmal müssen wir Lissy hier anbinden, da sind wir uns einig. Immerhin sind wir die lange Strecke nur gefahren um die Ruine zu sehen. Der nette Mann am Eingang erklärt sich bereit Lissy immer mal wieder ein paar Leckerlies zu geben. Er winkt uns mit einer hektischen Handbewegung zu den Ruinen und gesellt sich zu Lissy.

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Beeindruckend hohe Pyramiden!

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Es ist soo heiß. Ich warte unten 😉

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Nicht mehr ganz so gut erhalten.

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Jan ist tapfer und rennt ganz nach oben!

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Es war zwar HEIß aber es hat sich gelohnt.

Genug gesehen. Wir laufen zurück zum Eingang. Wir hören Lissy schon heulen und sehen dann, dass sie an einem andern Platz angebunden ist. Der “Hundesitter” sitzt bei ihr. Sie habe die ganzen 1,5 Std geheult und außerdem die Pflanzen zerstört. Deswegen habe er sie ans Gebäude angebunden, erklärt er. Lissy bekommt fast nen Herzinfarkt als wir sie begrüßen – das “allein sein” muss noch gelernt werden! Der nette Mann bekommt ein kleines Trinkgeld und wir tuckern die 60km zurück. Eigentlich wollten wir heute noch in Chetumal ankommen, aber es ist schon spät. Wir finden eine gute Pemex Tankstelle und übernachten hier. Gratis! Inkl. Duschen und sauberen Toiletten.

Am nächsten Morgen halten wir schnell bei der Ruine “Xpujil”. Diese liegt direkt neben der Hauptstraße und auch hier sind für früh dran, es ist niemand da. Das ist der Trick! Früh zu den Ruinen, dann dürfen scheinbar auch die Hunde mit. Zumindest klappt es auch dieses mal. Die Ruine gefällt uns sehr gut, sie ist -weshalb auch immer- anders als die Anderen. Sie ist durch den “Rio Bec” Stil geprägt. Da wir beide nur zum Gucken zu den Ruinen gehen, haben wir kein großes Hintergrundwissen. Es ist einfach immer wieder unfassbar, was die Mayas vor so vielen Tausend Jahren erschaffen haben.

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Xpujil

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Xpujil

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Hey! Jan ist hier in das schwarze Loch rein und jetzt…

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…sitz er da oben und macht Yoga?

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Die geheime Seitentür…

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Wow!

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“Los! Jetzt komm da wieder runter!”