Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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20 Meter unter dem Meer

Hey, Hai!

Hey, Hai!

Der Tauchgang von “French Angel” kommt leider nicht zustande da sich kein weiterer Taucher gemeldet hat. Uns wird ein anderer Anbieter, “Scuba Sensations” empfohlen welche heute raus fahren. 30 Minuten später sitzen wir bereits bei Ian und Mike im Boot.

Ich bin nur blinder Passagier, während die Anderen ins Meer abtauchen – ich habe zum einen keinen Tauchschein und außerdem ein ziemliches Probleme mit dem Druckausgleich. Nach dem ersten Tauchgang werden die Flaschen in San Pedro ausgetauscht und ich nutze die Gelegenheit von Bord zu gehen – der Seegang ist zu stark für meinen Magen. Lucia und Jan hingegen erkunden weiter die Unterwasserwelten, während ich auf der Insel Ambergris Caye auf die beiden warte. Später stärken wir uns gemeinsam in einem lokalen Restaurant, bevor es mit dem Boot zurück auf “unsere” Insel geht.

Unser Inseltrip ist damit beendet und wir werden heute Abend noch zurück auf das Festland schippern. Dann geht es weiter ins Landesinnere – Strand und Meer wird es für absehbare Zeit nicht mehr geben, aber wir haben die Zeit genossen uns am Strand zu in der Sonne zu aalen, während es in Deutschland bald schneien wird.

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Reif für die Insel

DCIM100GOPROVon Belize City nehmen wir ein Boot auf Caye Caulker, eine der kleinen Inseln vor Belize – angeblich nicht so sehr touristisch. Wir wollen eine Nacht hier bleiben, um zu Schnorcheln und zu Tauchen. Nach 25 Minuten Bootsfahrt kommen wir früh morgens an, zumindest für das Inselleben scheint es früh zu sein. Es ist 8:30 Uhr und kaum jemand unterwegs. Wir suchen unser bereits im voraus ausgekundschaftetes Hotel “Sandy Lane”. Auf dem Weg dorthin stoppen wir an einem kleinen Tauch- und Schnorchel-Laden. Tauchen für Jan und Lucia klappt heute nicht mehr, da sich niemand für eine Tour angemeldet hat. Vielleicht morgen, es fehlt noch eine weitere Person, denn für den Tauch Trip wollen die Jungs vom Shop mind. drei Teilnehmer, sonst lohne es sich nicht, sagen sie. Jan und Lucia hoffen, dass sich noch jemand anmeldet. Schnorcheln klappt allerdings schon heute. Für diese Tour sind auch bereits vier weitere Personen angemeldet. Na dann, nix wie ins Hotel, Sachen ablegen und fertig machen. Juan unser Guide ist spitze, er ist sympathisch und hat Humor. Unter Wasser zeigt er uns immer die verschiedenen Fische und nennt sie beim Namen. Der erste Schnorchel-Stop ist das “Hol Chan Marine Reserve”. Hier sehen wir bunte Fische, Rochen, Wasserschildkröten, viele ungefährliche Quallen und sogar einen Hai. “Wozu tauchen?”, frage ich die Anderen. Ich habe bereits beim Schnorcheln alles an Meeresgetier gesehen und alle waren zum Greifen nah. Für mich reicht es eigentlich schon, aber es folgen zwei weitere Schnorchel-Spots. Zuerst stärken wir uns mit Sandwiches, welche im Preis enthalten sind und dann düsen wir weiter zum “Shark Ray Alley”. Hier dauert es nicht lange, bis sich die ersten Haie blicken lassen. Einer größer als der Andere. Auch hier sollen bzw. dürfen wir ins Wasser. Nicht mit mir, da lasse ich den Anderen gerne den Vortritt, irgendwie sind mir diese Haie nicht geheuert. Lucia und Jan springen rein und siehe da, sie werden nicht aufgefressen. 😉 Der letze Stop ist das “Coral Reef”. Leider gibt es hier vergleichsweise wenig zu sehen und nach einer kurzen, fruchtigen Pause mit Melone und Ananas, steuert Juan den Rückweg an. Uns hat’s sehr gefallen – die Tour mit “French Angel” können wir wärmstens empfehlen! Wir gönnen uns zur Krönung ein lecker Abendessen bei “Syd’s” und fallen müde ins Bett.