Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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DIY-Projekt: Wohnanhänger

IMG_3423-2Wir reisen schon seit ca. drei Monaten mit einem kleinen, ausgebauten Anhänger durch Zentral Amerika – das Dachzelt haben wir verkauft. Es wir Zeit, unser kleines Haus auf Rädern vorzustellen!

Das Projekt, welches ursprünglich zwei Wochen dauern sollte, hat sich auf zwei Monate ausgeweitet – aber es hat sich definitiv gelohnt. Die Idee entstand bei einem Stop in “El Tule”, Mexiko bei “Overlander Oasis”. Nach neun Monaten Reisen liebten und hassten wir unser Dachzelt. Das Zelt war toll, aber wir hatten Sehnsucht nach einem wettergeschützen Platz zum Kochen, Essen und Schlafen.

Dank Calvin und Leanne von “Overlander Oasis” wurde das Projekt “Let’s Build a Trailer” in’s Leben gerufen. Danke an die Beiden, das Sie uns ein so komfortables Weitereisen ermöglicht haben!
Danke auch an Martin in Cancun, der uns das tolle Mosquitonetz am Heck genäht hat!

Die Berichte vom Ausbau findet Ihr hier:

Overlander Oasis – Handwerker am Werk

Anhängerausbau Phase II und Santa Maria del Tule

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Adiós Mexico! Auf zu neuen Ufern!

Bye, bye, Mexico!

Bye, bye, Mexico!

Wir sind kurz davor Mexiko zu verlassen. Unser langer Aufenthalt (insgesamt 7 Monate) in Mexiko lag zum Teil an unserem Wohnwagen-Ausbau, der stolze zwei Monate gedauert hat, aber ansonsten haben uns Land & Leute zum Verweilen animiert. Wir waren gerne in Mexiko, es hat uns sehr gefallen! Mexiko ist in manchen Teilen des Landes weit “westlicher” und moderner als wir dachten. Es gibt alles an Geschäften und Einkaufszentren, Walmart, Home Depot, Office Depot und natürlich Mc Donalds, Pizza Hut und KFC, um nur einige zu Nennen. Auch die Straßen sind größtenteils sehr gut befahrbar. Sicherlich gibt es auch Ecken, wo die Menschen nicht in Reichtum und Luxus leben – insbesondere wenn man sich abseits der guten Straßen bewegt – aber dennoch ist es weit entwickelter, als wir es uns vorher vorgestellt hatten. Vielleicht haben wir zu viel Breaking Bad geschaut oder uns von gruseligen Nachrichten im voraus beeinflussen lassen. 🙂 Die Stadt Chetumal ist unser letztes Ziel in Mexiko. Danach geht es über die Grenze nach Belize. Wir sind gespannt was uns erwartet, denn bisher haben wir nicht viel Gutes von Belize gehört. Im Grunde hören wir kurz vor einem Grenzübertritt fast ausschließlich “gut gemeinte Warnungen” über das ach so böse Nachbarland (oft stellt sich dann heraus, dass die Person noch nie dort war). Klar machen wir uns selbst ein Bild, aber wenn erst einmal schlecht über etwas geredet wird, ist man automatisch vorbelastet. _MG_1600-2Chetumal bietet, soweit wir wissen, nicht sehr viel an Sehenswürdigkeiten, außer einer Ruine außerhalb beim Campinplatz, welche wir schon beim letzen Besuch besichtigt hatten. Deshalb bleibt nicht viel als Einzukaufen und den Vorbereitungen für den Grenzübertritt. Der Copy Shop für Kopien von Pass, Führerschein und Fahrzeugschein ist schnell gefunden. Ich hatte außerdem in anderen Reiseberichten gelesen, dass Geld tauschen nützlich wäre, da es an der Grenze keine Möglichkeiten gibt an Belize Dollar zu kommen. Die Suche nach einer Wechselstube hat uns ein wenig länger auf Trab gehalten, aber auch das ist erledig. Interessanterweise bekommen wir dort für unsere Mexikanischen Pesos einen besseren Kurs als es uns Google vorrechnet. Dann steht noch Volltanken auf der Listel. Fertig! Einkaufen gehen wir im lokalen Markt in Chetumal. Die Auswahl ist groß, die Menschen fröhlich und sie erlauben uns sogar ein paar Bilder mit ihnen zu knipsen.

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Zurück in Mexiko und beinahe im Gefängnis

Unser Gespann ist Wohl auf.

Unser Gespann ist Wohl auf.

Der Abschied von zu Hause war nicht leicht, vor allem weil wir Lissy zurücklassen. Wir denken trotzdem, dass es die richtige Entscheidung ist und steigen ohne sie in den Flieger. Nach einer insgesamt 25 Stunden erreichen wir Cancun. Martin, der uns schon vor 5 Monaten viel helfen konnte, holt uns am Flughafen ab und fährt uns nach Paamul, wo wir unser Gespann untergestellt haben. Weiterlesen