Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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Von Tikal nach Coban

Ahja, die Fähre. Sieht ein wenig fragwürdig aus.

Ahja, die Fähre. Sieht ein wenig beängstigend aus.

Von Tikal fahren wir Richtung Coban. Ob wir die Großstadt noch am gleichen Tag erreichen ist fraglich, denn der Weg ist lange und die Straßenverhältnisse unbekannt. Wir nehmen Lucia mit bis nach Santa Elena, von dort nimmt sie ein Großraum-Taxi nach Coban und wir fahren alleine weiter. Eine spannende Fährfahrt wartet auf uns, so wie viele kurvige Straßen. Nach ca. sechs Stunden sind wir noch immer nicht am Ziel und entscheiden uns, bei den “Grutas Candelaria” zu übernachten, statt in der Dunkelheit weiter zu fahren. Ein großes Schild an der Hauptstraße verweist auf ein Campingplatz in 900Metern. “Supi! Da fahren wir hin!”, sage ich ohne zu überlegen. Jan biegt links ab und nach 100 Metern wird die unbefestigte Straße schmaler und schmaler, steiler und steiler, kurviger und kurviger. Ein “Alptraum” mit Anhänger, aber Jan schafft es, zwar schweißgebadet, aber heile, unten bei den Höhlen anzukommen.

Leider regnet es die ganze Nacht und auch am nächsten Morgen, aber wir schauen uns dennoch eine der grösseren Höhlen an.

Nun steht die Fahrt nach oben an. Hoffen wir, dass alles gut geht… und siehe da, es war gar nicht so schlimm wie wir dachten. Der Toyota gibt alles und wir erreichen die Hauptstraße ohne Schwierigkeiten. Weiter geht’s nach Coban wo Lucia bereits wartet. Unser Campingplatz hier ist zwar in der Stadt, aber davon merkt man nichts. Es ist ein sehr schön angelegter Park, “Parque Victoria” mit Rasenfläche, Toilette und Dusche. Zu Fuß erreichen wir nach 15 Minuten den lokalen Markt und kaufen für wenige Euro unsere gesamte Wochenration an Obst und Gemüse.