Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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Waterton und Glacier Nationalpark

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Wildlife im Wateron National Park

Heute geht unsere Reise zum Waterton Nationalpark. Nachdem wir uns im Visitor Center über die verschiedenen Trails informiert haben, fängt es an zu regnen. Es sieht nur nach einem kurzen Schauer aus, also warten wir 20 Minuten im Auto und laufen dann los.

Der „Bears Hump“ (Bären Buckel) ist unser erster Trail. Wir schleifen uns die 230 Höhenmeter hoch und genießen den Ausblick.

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Blick auf “Prince of Wales” Hotel vom Bears Hump

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Geschafft! Nur 230 Höhenmeter, trotzdem anstrengend …

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… der kleine Ausflug hat gelohnt. Eine tolle Aussicht!

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Allerdings bläst der Wind wie Sau. 🙂

Bevor wir zum nächsten Trail, dem „Red Rock Canyon“ aufbrechen, schauen wir uns das 1926 erbaute „Prince of Wales Hotel“ an.

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Das fast 100 Jahre alte Prince of Wales Hotel

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Der Ausblick vom Hotel-Restaurant ist nicht ohne, die Preise auch.

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Der Ausblick erinnert an den Vier-Waldstätter-See.

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Der Wind könnte allerdings aus Patagonien stammen

Der Trail am „Red Rock Canyon“ ist ebenfalls kurz. Leider haben wir keine Sonne, mit ein paar Sonnenstrahlen hätte der Canyon sicher noch besser ausgesehen.

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Bekloppte Leute gibts es überall, denn keine 10m von diesen Touris, hinter der Tanne links im Bild, sitzt ein Schwarzbär im Gebüsch. Lebensmüde.

Nun steht der USA Grenzübertritt an. Wir fahren bis Cardston, der letzen Stadt vor der Grenze, und übernachten auf dem Parkplatz eines Motels.

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Manchmal lästiges Fragen, aber dafür kostenlos übernachten: Hier auf einem Motel-Parkplatz. Wir dürfen die Toiletten am Hotelpool benutzen.

Am nächsten Morgen stellt Jan fest, dass unsere Batterien schlecht laden. Er sucht nach dem Fehler und nimmt unseren Elektronikeinschub auseinander. Alles sieht gut aus. Wir laden die Batterien, dank Steckdosen auf dem Parkplatz, voll auf und fahren los – in der Hoffnung, dass die Batterien bald wieder richtig funktionieren.
Die Fahrt über die Grenze klappt problemlos, unser Auto wurde nicht durchsucht und der Grenzbeamte war diesmal auch ziemlich freundlich.
In den USA angekommen halten wir direkt beim ersten Diner und naschen einen typischen Apple Pie.

Unsere Nationalpark Route führ uns direkt in den nächsten NP, dem Glacier NP.
Die „Going to the sound road“ wird uns empfohlen und damit der „Hidden Lake Trail“. Der nette Mann im Visitor Center hatte mir gesagt, dass der Trail sehr schön sei und komplett als „Bordwalk“ ausgebaut. Für Jan heißt das: „Super! Dann lauf ich barfuß!“
Doof nur, dass der „Boardwalk“ nach rund 1km endet und in einen steinigen Weg übergeht. Die Option zurück zu laufen und Schuhe zu holen scheidet aus. Zu faul. Muss so gehen! Jan ist tapfer und läuft den kompletten Weg ohne Schuhe.

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Unterwegs im Glacier

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Andere haben kein eigenes Auto und nehmen den “Tourbus”.

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Steinige Sache. Nur die Harten kommen in den Garten!

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Nur ein kleiner Ausflug, aber ein schöner!

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Als wir wieder am Auto ankommen wird es bereits dunkel, wir fahren aus dem Park bis Kalispell zu Walmart. Es blitzt und stürmt, so können wir unser Zelt nicht aufschlagen und entscheiden uns erst einmal zu Abend zu essen. Wir holen uns bei Subway ein riesiges Sandwich für gerade mal 5$ und kaufen noch bei Walmart ein – was 1 Stunde dauert und sind überrascht, dass der Laden 24 Stunden geöffnet hat. Es ist schon sehr spät, kaum jemand kauft ein und die Kassierer/innen stehen an der Kasse und quatschen miteinander. Als wir Walmart verlassen hat es aufgehört zu stürmen. Wir können also das Zelt aufschlagen.

In Kanada hatten wir keinen Handy-Vertrag abgeschlossen. Es war uns zu teuer und außerdem hatten wir immer wieder die Möglichkeit Wifi von Fast Food Läden zu nutzen.
Hier in den USA ist das Wifi Netz nicht ganz so gut ausgebaut, wir hatten vermutet es ist noch besser als in Kanada, also entscheiden wir uns für einen 30-Tage Datenvertrag. Der ist für 60$ nicht geschenkt, aber wir wollen uns für einen Monat den Luxus gönnen, jederzeit „online“ zu sein.

Unser nächstes Ziel ist der ca. 650km entfernte „Yellowstone NP“. Wir verbringen also einige Tage im Auto und tuckern Richtung Süden.