Panamericana 2013

… irgendwo zwischen Alaska und Feuerland

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Zwei Tage im Auto

Auch heute fahren wir viel. Zwar scheint morgens noch die Sonne aber das ändert sich gegen Nachmittag.
Wir halten an einer Esso Tankstelle und starten den ersten Versuch unsere Gasflasche aufzufüllen.
Der erste Versuch ist direkt ein Volltreffer. Wir bekommen die Flasche problemlos gefüllt und nutzen das gute Wetter um die restlichen Sticker aufs Auto zu kleben.

Auch unseren 20l Schweizer Wassersack konnten wir an einer Art Autobahnraststätte füllen lassen. Was ich hier lerne: Einfach fragen, was soll schon passieren. Entweder die Antwort ist Ja oder Nein.
Das bemerkenswerte hier: Bisher waren die Antworten immer Ja. Egal worum es ging. Wasser auffüllen, Duschen, Auskünfte etc.
Abgesehen davon gefällt uns die Mentalität der Kanadier sehr gut.
Sie sind – soweit wir das beurteilen können – immer freundlich, hilfsbereit und fröhlich.

Wir erreichen Quebec. Damit wir uns heute mal bewegt haben, spazieren wir ein wenig durch den Park. Es ist schon spät und wir müssen uns der Nachtplatz-Suche widmen solange es noch hell ist. Bei Dunkelheit ist das sehr kompliziert weil wir entweder an den Plätzen vorbei fahren oder sie erst gar nicht sehen.
Wir parken heute weniger idyllisch auf einem Walmart Parkplatz und schlafen im Auto. Der Wind ist sehr stark und unser Zelt auf dem Walmart Parkplatz ist bestimmt sehr auffällig.

Ein verlassener Campingplatz. Jan nutzt die Gelegenheit sich die Haare zu waschen. Es ist kalt. Sehr kalt. Definitiv zu kalt für mich!

Ein verlassener Campingplatz. Jan nutzt die Gelegenheit sich die Haare zu waschen. Es ist kalt. Sehr kalt. Definitiv zu kalt für mich!

Am nächsten Morgen ist es sehr ungemütlich. Heute ist der bisher kältesten Tag. Bei nur 2 Grad und Regen haben wir absolut keine Lust draußen zu frühstücken und außerdem keine Chance den Kaffee zu kochen, die Flamme würde einfach ausgepustet werden. Also entscheiden wir uns bei Tim Hortons – einer der wohl größten Fast Food Ketten in Kanada – Rast zu machen. Unser eigener Kaffe ist zwar besser und günstiger aber was erwarten wir von einem Fast Food Lokal? Der Jalapens Bagel war früh am Morgen leider auch die falsche Wahl, scheinbar war ich beim Aussuchen noch nicht ganz wach.

Während draußen der Wind wütet, wollen wir Berichte schreiben und vor allem Online stellen. Die ersten 2,5 Stunden vergehen wie im Flug, ich feile lediglich an den Berichten und wir suchen passende Fotos dazu aus. Die nächsten 2 Stunden verbringen wir damit, die Berichte online zu stellen. Ohne Jan wäre ich aufgeschmissen. WordPress soll angeblich ganz einfach sein aber das kann ich nicht bestätigen. Ohne Jans Programmierer-Kenntnisse ginge hier nix.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Unser Mittagessen gönnen wir uns heute auch in einem Restaurant. Und zwar genau nebenan von Tim Hortons. Dann geht es aber wieder auf die Straße. Weiter Richtung Montreal.

Leider haben wir keine Bilder von diesem Tag.